Die Kreuzgänge: Oase der Ruhe und Bildhauerkunst

Der Kreuzgang bildet das pulsierende, verborgene Herzstück großer Kirchenanlagen und bietet einen Übergangsraum zwischen der irdischen Welt und dem spirituellen Leben der Kanoniker oder Mönche – eine Oase aus Stein und Licht. Diese überdachten Gänge, oft mit Doppelsäulen und fein gearbeiteten Kapitellen verziert, umgeben Gärten, die ein verlorenes Paradies symbolisieren und zu besinnlichen Spaziergängen fernab des städtischen Trubels einladen. In Bayonne beeindruckt der gotische Kreuzgang, einer der größten Frankreichs, mit der Eleganz seiner Rippengewölbe und seinem außergewöhnlichen Lichteinfall, während der Kreuzgang der Psalette in Tours einen sanften Übergang zur Renaissance offenbart, exemplarisch verkörpert durch seine berühmte Wendeltreppe, deren durchbrochenes Steingeländer ein wahres architektonisches Meisterwerk des 16. Jahrhunderts darstellt. Der Kreuzgang der Kathedrale von Fréjus zeichnet sich durch einen weltweit einzigartigen Schatz aus: seine unglaubliche bemalte Lärchenholzdecke aus dem 14. Jahrhundert, deren über dreihundert Tafeln ein fantastisches Bestiarium und Szenen des mittelalterlichen Alltags von unvergleichlicher Erzählfülle offenbaren. Diese oft intimeren Räume, die an die angrenzenden Kirchen angrenzen, ermöglichen es den Besuchern, die Virtuosität der Bildhauer und Maler zu bewundern, die Pflanzenmotive von botanischer Präzision oder faszinierende Mischwesen in Stein und Holz verewigten. Bei der Erkundung dieser Galerien, von Bayonne bis zum Ufer der Loire, entdecken die Besucher ein bewahrtes Erbe, in dem die Stille nur vom Plätschern der Brunnen unterbrochen wird und einen Moment der Ruhe und architektonischen Eleganz bietet, der in der Zeit stehen geblieben ist.

01. CLOITRE DE LA CATHEDRALE DE BAYONNE

Der Kreuzgang der Kathedrale von Bayonne, einer der größten Frankreichs, ist eine gotische Oase der Ruhe aus dem 14. Jahrhundert. Seine eleganten Galerien mit ihren hoch aufragenden Rippengewölben umschließen einen lichtdurchfluteten Innengarten und bilden einen markanten Kontrast zum geschäftigen Treiben der Straßen von Bayonne. Als UNESCO-Weltkulturerbe zeugt dieses Meisterwerk aus goldenem Stein von der reichen Geschichte der baskischen Stadt während der englischen Herrschaft.

Beim Wandeln unter den Arkaden entdeckt man mittelalterliche Gräber und kunstvoll gestaltete Details, die vom Alltag und der Spiritualität vergangener Zeiten erzählen. Der Kreuzgang verbindet die majestätische Kathedrale mit den ehemaligen Kanonikerhäusern. Er lädt zum Flanieren ein, ein Ort der Stille, an dem nur das Plätschern der Brunnen die Stille unterbricht – ideal, um die strahlende Architektur der darüber thronenden Kathedrale zu bewundern.

02. CLOITRE DE LA PSALETTE

Direkt neben der Kathedrale von Tours liegt der Kreuzgang der Psalette, ein verborgenes Juwel, das den Übergang zwischen Flamboyantgotik und französischer Renaissance perfekt veranschaulicht. Errichtet für die Domherren, erinnert sein Name an die Psalmen, die einst dort gesungen wurden. Dieser intime Ort bezaubert Besucher mit den exquisiten Details seiner Skulpturen und seiner berühmten Wendeltreppe, deren durchbrochenes Steingeländer ein wahres architektonisches Meisterwerk des 16. Jahrhunderts darstellt.

Beim Wandeln unter seinen zarten Gewölben entdeckt man einen friedvollen Garten, in dem die Zeit stillzustehen scheint, fernab vom Trubel der Innenstadt. Die Galerien beherbergen kunstvoll gestaltete Details, während das Obergeschoss einen atemberaubenden und ungewöhnlichen Blick auf die Strebepfeiler und Buntglasfenster der Kathedrale bietet. Ein absolutes Muss für Liebhaber der Geschichte des Loiretals – ein Ort der Ruhe und architektonischer Eleganz im Herzen der Touraine.

03. CLOITRE DE LA CATHEDRALE DE BAYONNE

Der Kreuzgang der Kathedrale von Bayonne, einer der größten Frankreichs, ist eine gotische Oase der Ruhe aus dem 14. Jahrhundert. Seine eleganten Galerien mit ihren hoch aufragenden Rippengewölben umschließen einen lichtdurchfluteten Innengarten und bilden einen markanten Kontrast zum geschäftigen Treiben der Straßen von Bayonne. Als UNESCO-Weltkulturerbe zeugt dieses Meisterwerk aus goldenem Stein von der reichen Geschichte der baskischen Stadt während der englischen Herrschaft.

Beim Wandeln unter den Arkaden entdeckt man mittelalterliche Gräber und kunstvoll gestaltete Details, die vom Alltag und der Spiritualität vergangener Zeiten erzählen. Der Kreuzgang verbindet die majestätische Kathedrale mit den ehemaligen Kanonikerhäusern. Er lädt zum Flanieren ein, ein Ort der Stille, an dem nur das Plätschern der Brunnen die Stille unterbricht – ideal, um die strahlende Architektur der darüber thronenden Kathedrale zu bewundern.

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