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Königliche Gruselmomente: Die besten Spukschlösser Frankreichs für Halloween 2026

Trauen Sie sich, nach Einbruch der Dunkelheit die Fallgitter zu überqueren? In diesem Herbst tauschen Frankreichs prächtigste Festungen ihren goldenen Glanz gegen Spinnweben und vergessene Legenden. Von den Verliesen der Bretagne bis zum dunklen Bergfried Burgunds verwandelt Halloween unser Kulturerbe in ein Theater des Schreckens und der Mysterien. Zwischen Gruselbanketten, paranormalen Untersuchungen und Führungen im Kerzenschein können Sie unsere exklusive Auswahl an Anwesen entdecken, auf denen Geschichte lebendig wird … im Guten wie im Schlechten. Bereiten Sie Ihre Kostüme vor; die Geisterjagd hat gerade erst begonnen.

01. CHATEAU DE RIVAU

Das Märchenschloss in der Touraine Im Herzen des Loiretals, in Lémeré gelegen, ist das Château du Rivau ein einzigartiges Reiseziel wie aus einem Bilderbuch. Die ehemalige mittelalterliche Festung, die mit der Legende von Jeanne d’Arc verbunden ist, die 1429 hierher kam, um Kriegspferde zu finden, überrascht mit ihrer einzigartigen Architektur: imposante Zugbrücken und Wehrgänge schützen eine elegante Renaissance-Residenz. Das in Privatbesitz befindliche und liebevoll restaurierte Schloss ist heute berühmt für seine 15 denkmalgeschützten Gärten, in denen zeitgenössische Kunst und Botanik in einer traumhaften und bezaubernden Atmosphäre verschmelzen. Auch das Innere des Schlosses ist faszinierend und verbindet antike Möbel mit überraschenden Ausstellungen zeitgenössischer Kunst. Jeder Raum erzählt eine Geschichte, oft mit Bezug zu Fantasie oder Natur. Doch die wahre Magie entfaltet sich draußen: Zwischen dem „Gemüsegarten des Riesen“, dem „Laufenden Wald“ und „Alice im Wunderland“ lädt das Anwesen zu einem fantastischen Spaziergang ein. Es ist ein wesentlicher Bestandteil des Erbes von Indre-et-Loire und bietet eine poetische und spielerische Alternative zu den traditionelleren Schlössern des Loiretals.

02. CHATEAU DE COMPIEGNE

Das Schloss Compiègne ist eine ehemalige königliche und kaiserliche Residenz in Compiègne, Oise (Region Hauts-de-France, Frankreich). Es steht seit dem 24. Oktober 1994 unter Denkmalschutz. Erbaut von Ludwig XV. und Ludwig XVI. und unter Napoleon I. und später Napoleon III. umgebaut, war das Schloss Compiègne ein zentraler Ort des höfischen Lebens und der Machtausübung. Die Originalität und Schönheit dieses größten französischen neoklassizistischen Schlosses bilden zusammen mit der Qualität seiner Innenausstattung und Einrichtung ein einzigartiges Ensemble – eine historische Stätte, die neben Versailles und Fontainebleau zu den drei bedeutendsten französischen königlichen und kaiserlichen Residenzen zählt.

03. CHATEAU DE MEUNG-SUR-LOIRE

Das Château de Meung-sur-Loire, auch bekannt als „Schloss mit zwei Gesichtern“, ist eines der größten und ältesten Schlösser im Loiretal. Einst repräsentative Residenz der Bischöfe von Orléans, besticht es durch eine faszinierende Architektur, die seine bewegte Geschichte widerspiegelt: Auf der einen Seite eine mittelalterliche Wehrfassade mit imposanten Türmen aus dem 13. Jahrhundert, auf der anderen eine elegante klassizistische Fassade aus dem 18. Jahrhundert, die seine Umwandlung in einen Lustsitz verdeutlicht. Im Inneren erwartet die Besucher eine lebendige und stimmungsvolle Atmosphäre. Anders als andere Schlösser, die mitunter etwas statisch wirken können, lädt Meung-sur-Loire dazu ein, das Alltagsleben durch die Jahrhunderte zu entdecken – von den prunkvollen Empfangsräumen bis hin zu den Küchen mit ihrer beeindruckenden Sammlung historischer Objekte. Das Highlight des Besuchs sind nach wie vor die Verliese, die als Gefängnis dienten und in denen unter anderem der Dichter François Villon eingesperrt war – ein markanter Kontrast zum Luxus der oberen Stockwerke.

04. CHATEAU DE VAYRES

Nur wenige Kilometer von Bordeaux entfernt liegt das Château de Vayres, eines der bedeutendsten Denkmäler der Gironde. Einst im Besitz von König Heinrich IV., überrascht diese historische Residenz Besucher mit ihrer einzigartigen Architektur: Auf der einen Seite eine imposante mittelalterliche Festung mit Torhaus, auf der anderen eine elegante Renaissancefassade mit Blick auf die Dordogne. Das Schloss hat die Zeit mit Bravour überstanden und bewahrt prachtvoll eingerichtete Interieurs, die von französischer Eleganz zeugen. Die Hauptattraktion des Besuchs ist das harmonische Zusammenspiel von Architektur und Natur. Das Schloss ist berühmt für seine „Remarkables“, terrassenförmig zum Fluss hinabführenden Gärten. Hier erwartet Sie ein französischer Garten von höchster geometrischer Präzision, der einen reizvollen Kontrast zu den Blumenbeeten und dem Wald bildet, der dem Anwesen einen Hauch von Wildheit verleiht. Ein absolutes Muss für Kunst-, Geschichts- und Botanikliebhaber, die eine intimere und majestätische Seite Aquitaniens entdecken möchten.

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