Traumgärten: Die schönsten Grünanlagen und außergewöhnlichsten Parks

Der Prestige eines Herrenhauses beschränkt sich nicht auf die Pracht seiner Fassaden; er liegt oft in der vollkommenen Harmonie zwischen Stein und Grün. Schlossgärten, ob formell französisch mit ihrer strengen Geometrie oder englisch für ein wilderes, romantischeres Flair, sind außergewöhnliche Ökosysteme und Meisterleistungen der Gartenbaukunst. Die Suche nach dem schönsten Park oder dem blütenreichsten Nutzgarten ist eine beliebte Beschäftigung für Botanik- und Fotografiebegeisterte. Wir haben für Sie eine Liste von Anwesen zusammengestellt, auf denen die Landschaftsgestaltung ihren Höhepunkt erreicht und spektakuläre Ausblicke sowie zeitlose Spaziergänge bietet.

01. CHATEAU DE VILLANDRY

Villandry liegt nur wenige Kilometer von Tours entfernt und gehört zu den Schlössern des Loiretals. Das im Renaissancestil erbaute Schloss verdankt seinen Ruhm seinen Gärten, die sich über drei Terrassen erstrecken. Die Eleganz seiner Architektur, kombiniert mit seinen außergewöhnlichen Gärten, hat dem Schloss einen Platz auf der UNESCO-Welterbeliste eingebracht. Die Gärten selbst sind von unbeschreiblicher Pracht und vereinen Schönheit, Harmonie, Vielfalt und ästhetischen Reiz.

02. CHATEAU DE VAUX-LE-VICOMTE

Das Château de Vaux-le-Vicomte, gelegen in der französischen Gemeinde Maincy, 50 km südöstlich von Paris, in der Nähe von Melun, ist ein Schloss aus dem 17. Jahrhundert, das für Nicolas Fouquet, Finanzminister unter Ludwig XIV., erbaut wurde. Es gehört heute einem jüngeren Zweig des Marquis de Vogà.

03. CHATEAU DE VERSAILLES

Das Schloss Versailles, dessen Ursprünge bis ins 17. Jahrhundert zurückreichen, diente nacheinander als Jagdschloss, Machtzentrum und seit dem 19. Jahrhundert als Museum. Es umfasst den Park, die Gärten und die Trianon-Paläste und erstreckt sich über 800 Hektar.

04. DOMAINE DE CHAUMONT SUR LOIRE

Das Weingut Domaine de Chaumont-sur-Loire, eines der Juwelen des Loiretals, besticht durch seine einzigartige Identität, die märchenhafte, feudale Architektur mit einem betont zeitgenössischen Kunstprogramm verbindet. Historisch bekannt ist das Schloss, da es einst Katharina von Medici gehörte, die es mit ihrer Rivalin Diane de Poitiers gegen Chenonceau tauschte. Seine Architektur, geprägt von massiven Rundtürmen und einer Zugbrücke, bewahrt den Charakter einer mittelalterlichen Festung, obwohl sie während der Renaissance und im 19. Jahrhundert von den wohlhabenden Besitzern der Familie Broglie aufwendig verziert wurde. Diese ließen dort auch luxuriöse Stallungen errichten, die damals als die modernsten Europas galten und den Glanz des aristokratischen Lebens vor dem Ersten Weltkrieg widerspiegelten. Aus touristischer Sicht ist das Anwesen heute dank seines Internationalen Gartenfestivals, das jährlich von April bis November stattfindet, ein weltbekanntes Reiseziel. Dieses Landschaftslabor ermöglicht es Designern aus aller Welt, temporäre Installationen zu einem ökologischen oder poetischen Thema zu schaffen und so ein sich stetig wandelndes Erlebnis im historischen Park zu bieten. Neben seinen 32 Hektar Grünfläche beherbergt das Schloss spektakuläre Installationen zeitgenössischer Kunst, die sogar in die Dachböden und Gärten integriert sind. Diese kühne Verbindung von klassischem architektonischem Erbe und avantgardistischer Pflanzenkunst macht Chaumont zu einem einzigartigen Reiseziel, das sowohl Geschichtsinteressierte als auch Design- und Naturliebhaber anzieht.

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