Dagoberts Zepter: Eine esoterische Untersuchung im Herzen der Schlösser der Île-de-France und der Normandie

Was wäre, wenn eines der größten Symbole der Merowingermonarchie nie wirklich französischen Boden verlassen hätte? In seinem Roman *Das Zepter des Dagobert* nimmt uns Max Valberg mit auf eine fesselnde Reise, auf der mittelalterliche Geschichte auf die Ambitionen zeitgenössischer Geheimbünde trifft. Durch die Augen eines Ermittlers und seines Sohnes entdecken wir ein majestätisches Erbe neu – von den Gärten von Vaux-le-Vicomte bis zu den mystischen Türmen von Pierrefonds, nicht zu vergessen den Schatten der Templer, der über Gisors liegt. Diese Geschichte ist mehr als nur Fiktion: Sie ist eine akribische Erkundung der uralten Geheimnisse, die hinter den Steinen unserer Festungen verborgen liegen. Sind Sie bereit, die Spuren der Geschichte zu entschlüsseln?

01. CHATEAU DE VAUX-LE-VICOMTE

Das Château de Vaux-le-Vicomte, gelegen in der französischen Gemeinde Maincy, 50 km südöstlich von Paris, in der Nähe von Melun, ist ein Schloss aus dem 17. Jahrhundert, das für Nicolas Fouquet, Finanzminister unter Ludwig XIV., erbaut wurde. Es gehört heute einem jüngeren Zweig des Marquis de Vogà.

02. CITE MEDIVALE DE PROVINS

Eine Reise ins Herz des Mittelalters Das mittelalterliche Städtchen Provins, ein wahres Juwel des französischen Kulturerbes und UNESCO-Weltkulturerbe, entführt seine Besucher ins 12. Jahrhundert, in die Zeit der berühmten Champagner-Messen. Hinter den imposanten Stadttoren eröffnet sich eine malerische Kulisse: Spektakuläre Stadtmauern, die sich über einen Kilometer erstrecken, idyllische Kopfsteinpflastergassen und Fachwerkhäuser, die von Jahrhunderten Handels- und Militärgeschichte erzählen. Das Erlebnis endet nicht mit einem einfachen Spaziergang. Die Oberstadt wird vom majestätischen Cäsarturm dominiert, dem einzigen achteckigen Bergfried mit quadratischem Sockel, der einen einzigartigen Panoramablick auf die umliegende Landschaft bietet. Von den geheimnisvollen unterirdischen Gängen bis hin zur Zehntscheune ist Provins ein absolutes Muss für Architekturbegeisterte und Familien, die nur eine Stunde von Paris entfernt einen historischen Ausflug unternehmen möchten.

03. CHATEAU DE PIERREFONDS

Das mittelalterliche Ideal neu interpretiert Wie eine Fata Morgana erhebt sich das Château de Pierrefonds aus dichten Wäldern und bietet das reinste und imposanteste Bild einer mittelalterlichen Festung. Doch dieser steinerne Koloss ist das Ergebnis eines einzigartigen architektonischen Abenteuers: Von der Geschichte in Trümmern gelegt, wurde er im 19. Jahrhundert von dem kühnen Viollet-le-Duc unter Napoleon III. vollständig wiederaufgebaut. Mehr als eine einfache Restaurierung ist es eine meisterhafte Interpretation mittelalterlicher Architektur, die defensiven Realismus mit dekorativer Fantasie verbindet. Mit seinen acht massiven Türmen, zinnenbewehrten Ringmauern und dem ausgeklügelten Verteidigungssystem beeindruckt das Äußere durch seine Macht. Im Inneren entdecken die Besucher eine magische Welt: Der Saal der Heldinnen, eine riesige Galerie mit bemalten und skulptierten Verzierungen, zeugt vom imperialen Luxus und den ritterlichen Idealen jener Zeit. Diese traumhafte Kulisse, eine Mischung aus historischer Realität und theatralischer Szenerie, hat natürlich die Film- und Fernsehwelt in ihren Bann gezogen (insbesondere für die Serie „Merlin“). Ein Besuch in Pierrefonds ist eine faszinierende Reise ins Land der Legenden, Ritter und französischen Architekturgenies.

04. BASILIQUE CATHEDRALE DE SAINT-DENIS (FRANCE)

Königliche Nekropole und Wiege der Gotik Am Stadtrand von Paris gelegen, zählt die Basilika Saint-Denis zu den historisch bedeutendsten Denkmälern Frankreichs. Erbaut über dem Grab des heiligen Dionysius, des ersten Bischofs von Paris, der um 250 n. Chr. den Märtyrertod erlitt, diente sie bereits im Mittelalter als Nekropole der französischen Könige. Fast alle Monarchen, von Dagobert I. bis Ludwig XVIII., sind hier bestattet. Doch über ihre Funktion als Grablege hinaus ist sie weltberühmt als erstes Meisterwerk der Gotik: Hier revolutionierte Abt Suger im 12. Jahrhundert die Architektur, indem er Spitzbogen und Rippengewölbe einsetzte, um die Kirche mit Licht zu durchfluten, dem „lux continua“. Der Besuch gliedert sich in zwei Teile: das majestätische Kirchenschiff, erleuchtet vom Licht mittelalterlicher und moderner Glasfenster, und die königliche Nekropole (Eintritt kostenpflichtig). Diese Stätte ist eine wahre Freilichtgalerie mit über 70 liegenden Skulpturen und monumentalen Gräbern. Von mittelalterlichen Steinfiguren bis hin zu den prachtvollen Renaissance-Mausoleen von Franz I. und Katharina von Medici bietet sie eine einzigartige chronologische Reise durch die französische Kunst und monarchische Macht.

05. ABBAYE NOTRE-DAME DE FONTEVRAUD

Die königliche Abtei Notre-Dame de Fontevraud ist eine ehemalige, vom Benediktinerorden inspirierte Abtei und Sitz des Ordens von Fontevraud. Sie wurde 1101 von Robert von Arbrissel gegründet und liegt in Fontevraud bei Saumur in Anjou (heute Maine-et-Loire). Das 13 Hektar große Gelände an der Grenze zwischen Anjou, Poitou und Touraine ist einer der größten Klosterkomplexe Europas.

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