01. CATHEDRALE NOTRE DAME
Ein Juwel des Weltkulturerbes
Die zwischen dem 12. und 14. Jahrhundert erbaute Kathedrale Notre-Dame de Paris ist weit mehr als ein religiöses Bauwerk; sie ist ein privilegierter Zeuge der französischen Geschichte. Berühmt für ihre monumentale Fassade, die spektakulären Rosettenfenster und die Wasserspeier, die über die Hauptstadt wachen, verkörpert sie die Vollendung der Rayonnant-Gotik. Nach dem tragischen Brand von 2019 wurde die Kathedrale einer beispiellosen Restaurierung unterzogen, die den goldenen Farbton ihres Kalksteins und die exquisiten Details ihrer Skulpturen wieder zum Vorschein brachte.
Im Inneren schaffen die hoch aufragenden Gewölbe und das Spiel des Lichts durch die Buntglasfenster eine Atmosphäre absoluter Ruhe. Besucher können die historische Orgel, die Schatzkammer der Kathedrale und die Ehrungen für Victor Hugo bewundern, dessen Roman maßgeblich zum weltweiten Ruhm des Gebäudes beitrug. Am „Nullpunkt“ der französischen Straßen gelegen, ist sie nach wie vor das geografische und spirituelle Herz von Paris.
02. TOUR EIFFEL
Hier finden Sie eine touristische Beschreibung des Eiffelturms, dem Wahrzeichen Frankreichs und seiner Hauptstadt. Der Eiffelturm: Die Eiserne Lady über Paris Der Eiffelturm, eingeweiht zur Weltausstellung 1889, ist weit mehr als ein Meisterwerk der Schmiedekunst; er ist das universelle Symbol von Paris und des französischen Industriegeistes. 330 Meter über dem Champ de Mars ragt dieses kühne Bauwerk, entworfen von Gustave Eiffel, empor und bietet drei Ebenen, die jeweils einen einzigartigen Blick auf die Stadt der Lichter eröffnen. Der Aufstieg beginnt im ersten Stock mit seinem schwindelerregenden Glasboden und führt weiter in den zweiten Stock, der für seinen unvergleichlichen Panoramablick auf die berühmten Sehenswürdigkeiten bekannt ist: den Louvre, Sacré-Cœur und den Arc de Triomphe. Die Spitze bietet schließlich ein intimeres und spektakuläreres Erlebnis: Besucher können das rekonstruierte Büro von Gustave Eiffel bewundern und den atemberaubenden Horizont genießen. Mit Einbruch der Dunkelheit verwandelt sich der Turm in ein strahlendes Leuchtfeuer, das stündlich mit tausend Lichtern erstrahlt und so seinen zeitlosen Zauber unterstreicht. Ob wegen seiner kunstvollen Architektur oder des unvergesslichen Panoramas – er bleibt ein absolutes Muss für jeden Reisenden aus aller Welt.
03. DOMAINE NATIONAL DE SAINT-CLOUD
Ein Balkon mit Blick auf Paris Mit Blick auf die Seine und einem der schönsten Panoramen der Hauptstadt ist die Domaine National de Saint-Cloud ein Ort von außergewöhnlicher historischer Bedeutung. Obwohl das Schloss, die Sommerresidenz der Monarchen und Geburtsort des Staatsstreichs Napoleons I., 1870 einem Brand zum Opfer fiel, ist der imperiale Geist in den Gärten bis heute erhalten geblieben. Der 460 Hektar große Park, ein denkmalgeschütztes Bauwerk, wurde von Le Nôtre entworfen und gilt als einer der schönsten formalen Gärten Frankreichs in Europa. Er vereint weite Ausblicke, lauschige Haine und spektakuläre Wasserspiele. Ein Spaziergang durch das Anwesen ist wie eine Reise in die Welt des Lebens am königlichen und kaiserlichen Hof. Von der Grande Cascade, einem Meisterwerk der Wasserbaukunst des 17. Jahrhunderts, bis hin zu den Trocadéro-Gärten lädt jeder Weg zum Verweilen und Verweilen ein. Das Gelände ist ein wahres Freilichtmuseum, dessen Statuen und die Anordnung der Terrassen daran erinnern, dass Saint-Cloud über Jahrhunderte hinweg Schauplatz der prunkvollsten Feste in der Geschichte Frankreichs war, von Marie Antoinette bis Napoleon III.
04. CHATEAU ROYAL D'AMBOISE
Der Renaissance-Balkon Hoch oben auf einem Felsvorsprung bietet das Château d’Amboise eines der schönsten Panoramen des Loiretals. Als ehemalige Residenz der französischen Könige markiert dieses Monument einen Wendepunkt der Geschichte: Hier fasste der italienische Einfluss am Hofe fest Fuß und verwandelte die mittelalterliche Festung in einen Renaissance-Palast von außergewöhnlicher Eleganz. Ein Besuch ist eine Reise ins Herz der königlichen Macht, von den reich ausgestatteten Gemächern bis hin zu den imposanten Kavaliertürmen (dem Tour des Minimes und dem Tour Heurtault), deren sanft abfallende Rampen einst Pferden und Kutschen den direkten Zugang zu den Terrassen ermöglichten. Doch der Ort ist auch untrennbar mit einer weltbekannten Persönlichkeit verbunden: Leonardo da Vinci. Auf Einladung von Franz I. verbrachte das toskanische Genie die letzten Jahre seines Lebens in Amboise und ruht nun in der Saint-Hubert-Kapelle, einem Juwel der Flamboyantgotik, das über dem Abgrund zu schweben scheint. Zwischen seinen mediterranen Gärten, seinen geschichtsträchtigen Wehrmauern und dem weiten Blick auf den königlichen Fluss verkörpert das Château d'Amboise auf perfekte Weise französische Eleganz und Lebensart.



