01. CHATEAU CHENONCEAU
Chenonceau, mit seiner berühmten zweistöckigen Galerie über dem Cher, ist eines der Juwelen der Loire-Architektur. Italienische Einflüsse und französische Merkmale sind deutlich erkennbar. Vom ursprünglichen Gebäude ist heute nur noch der Tour des Marques erhalten, ein Überbleibsel des mittelalterlichen Schlosses am Ufer des Cher. Chenonceau wurde von Frauen mit sehr unterschiedlichem Temperament erbaut, eingerichtet und umgestaltet. Es wurde 1513 von Katharina Briaçonnet errichtet, von Diane de Poitiers erweitert und unter Katharina von Medici ausgebaut. Unter der Weißen Königin Louise von Lothringen diente es als Rückzugsort, wurde während der Französischen Revolution von Louise Dupin gerettet und schließlich von Madame Pelouze umgestaltet. Aufgrund der vielen Frauen, die für das Schloss verantwortlich waren, trägt es den Beinamen „Damenschloss“. Das private Anwesen von Chenonceau befindet sich seit 1913 im Besitz der Familie Menier und ist für die Öffentlichkeit zugänglich. Das Schloss steht seit seiner erstmaligen Aufnahme in die Denkmalliste im Jahr 1840 unter Denkmalschutz, der Park seit dem 7. November 1962. Das Gebäude und seine Umgebung gehören seit dem 9. Juli 2017 zum Loiretal, einem UNESCO-Weltkulturerbe.
02. CHATEAU AZAY LE RIDEAU
03. CHATEAU D'USSE
Hier ein Tipp für das Château d'Ussé, das bezauberndste Schloss des Loiretals, mit seinem unverkennbaren filmischen Flair. Château d'Ussé: Ein wahrgewordener Traum im Land der Märchen Das auch als „Dornröschenschloss“ bekannte Schloss Ussé wirkt mit seinen weißen Türmen, geschwungenen Dächern und kunstvollen Dachgauben wie direkt einer mittelalterlichen Illustration entsprungen. Hier soll Charles Perrault, fasziniert von der romantischen Silhouette des Anwesens am Ufer der Indre, seine berühmte Geschichte erdacht haben. Zwischen den von Le Nôtre gestalteten Terrassengärten und den mit Schätzen gefüllten Innenräumen lädt das Schloss zu einem zeitlosen Spaziergang ein. Doch lassen Sie sich nicht von seinem märchenhaften Charme täuschen: Das Anwesen besitzt einen starken Charakter, der Abenteuerfilmer schon oft in seinen Bann gezogen hat. Fans von Jean-Paul Belmondo erinnern sich sicher noch daran, dass das Schloss und seine Umgebung als Kulisse für den Film „Scoumoune“ dienten, in dem „Bébels“ Charisma einen starken Kontrast zur zeitlosen Eleganz der alten Steine bildete. Heute flanieren Besucher auf den Wehrmauern und begegnen Szenen aus Perraults Märchen, während sie die exquisiten Details eines Monuments bewundern, das die Zeit überdauert hat, ohne etwas von seinem Zauber einzubüßen. Ein absolutes Muss für Träumer und Abenteuerlustige gleichermaßen.
04. CHATEAU DE VAUX-LE-VICOMTE
Das Château de Vaux-le-Vicomte, gelegen in der französischen Gemeinde Maincy, 50 km südöstlich von Paris, in der Nähe von Melun, ist ein Schloss aus dem 17. Jahrhundert, das für Nicolas Fouquet, Finanzminister unter Ludwig XIV., erbaut wurde. Es gehört heute einem jüngeren Zweig des Marquis de Vogà.
05. CHATEAU DE CHANTILLY
Ein königlicher Kurzurlaub im Herzen Frankreichs. Entfliehen Sie dem Alltag für einen Tag und besuchen Sie dieses außergewöhnliche Schloss, ein wahres Juwel französischen Kulturerbes. Vom Musée Condé mit seinen unschätzbaren Kunstsammlungen über die Großen Stallungen, eine Hommage an das Pferd, bis hin zu den formalen französischen Gärten bietet Chantilly ein einzigartiges Erlebnis. Tauchen Sie ein in die Geschichte dieser fürstlichen Residenz und lassen Sie sich von ihrem zeitlosen Charme verzaubern.
06. CHATEAU DE PIERREFONDS
Das mittelalterliche Ideal neu interpretiert Wie eine Fata Morgana erhebt sich das Château de Pierrefonds aus dichten Wäldern und bietet das reinste und imposanteste Bild einer mittelalterlichen Festung. Doch dieser steinerne Koloss ist das Ergebnis eines einzigartigen architektonischen Abenteuers: Von der Geschichte in Trümmern gelegt, wurde er im 19. Jahrhundert von dem kühnen Viollet-le-Duc unter Napoleon III. vollständig wiederaufgebaut. Mehr als eine einfache Restaurierung ist es eine meisterhafte Interpretation mittelalterlicher Architektur, die defensiven Realismus mit dekorativer Fantasie verbindet. Mit seinen acht massiven Türmen, zinnenbewehrten Ringmauern und dem ausgeklügelten Verteidigungssystem beeindruckt das Äußere durch seine Macht. Im Inneren entdecken die Besucher eine magische Welt: Der Saal der Heldinnen, eine riesige Galerie mit bemalten und skulptierten Verzierungen, zeugt vom imperialen Luxus und den ritterlichen Idealen jener Zeit. Diese traumhafte Kulisse, eine Mischung aus historischer Realität und theatralischer Szenerie, hat natürlich die Film- und Fernsehwelt in ihren Bann gezogen (insbesondere für die Serie „Merlin“). Ein Besuch in Pierrefonds ist eine faszinierende Reise ins Land der Legenden, Ritter und französischen Architekturgenies.
07. CHATEAU DE VILLANDRY
Villandry liegt nur wenige Kilometer von Tours entfernt und gehört zu den Schlössern des Loiretals. Das im Renaissancestil erbaute Schloss verdankt seinen Ruhm seinen Gärten, die sich über drei Terrassen erstrecken. Die Eleganz seiner Architektur, kombiniert mit seinen außergewöhnlichen Gärten, hat dem Schloss einen Platz auf der UNESCO-Welterbeliste eingebracht. Die Gärten selbst sind von unbeschreiblicher Pracht und vereinen Schönheit, Harmonie, Vielfalt und ästhetischen Reiz.
08. CHATEAU DE KERIOLET
Hier ist eine fesselnde Beschreibung des Château de Keriolet, verfasst für einen Reiseführer, die seine ungewöhnliche Architektur und seine Verbindung zur Filmwelt hervorhebt. Das Château de Keriolet: Neugotische Pracht des Finistère Das Château de Keriolet, das die ummauerte Stadt Concarneau überragt, ist ein seltenes Juwel bretonischer Architektur. Dieses Monument ist das Ergebnis einer leidenschaftlichen Liebesbeziehung und grenzenlosen Ehrgeizes: der russischen Zarin Zénaïde Ioussoupov für ihren Ehemann, den Grafen von Chauveau. Das Ende des 19. Jahrhunderts wiederaufgebaute Schloss ist ein Manifest des neugotischen Stils, überbordend mit Skulpturen, Wasserspeiern und bretonischen Symbolen (Hermelinen, Dudelsäcken), die mit kaiserlichen Wappen verwoben sind. Jeder Raum ist eine Reise: vom monumentalen Wachraum bis zur mit Desvres-Fayence gefliesten Küche – die Ästhetik ist ebenso kunstvoll wie faszinierend. Doch jenseits ihrer beeindruckenden Schönheit verströmt Keriolet eine dramatische Aura, die auch Filmemacher nicht entgangen ist. Dieser fantastische Ort diente unter anderem als Drehort für den Film „L’Animal“, in dem wir einmal mehr die Kühnheit von Jean-Paul Belmondo erleben. Der Kontrast zwischen dem grauen Granitstein und den üppigen Formen macht Keriolet zu einem Ort von unwiderstehlicher Fotogenität. Ein Besuch in Keriolet bedeutet, in eine romantische und exzentrische Welt einzutauchen – ein wahres Zeugnis der Pracht der Belle Époque in der Bretagne.
09. CHATEAU DE MAINTENON
Eingebettet in ein grünes Tal, ist das Château de Maintenon ein Meisterwerk der Harmonie. Es war einst die Heimat von Françoise d’Aubigné, der späteren Marquise de Maintenon und heimlichen Gemahlin Ludwigs XIV. Das Monument besticht sofort durch seine raffinierte Architektur, die mittelalterliche Türme und Renaissancefassaden harmonisch vereint und von einem Wassergraben umgeben ist. Das absolute Highlight sind die formalen französischen Gärten, entworfen von Le Nôtre, die einen spektakulären Blick auf die Ruinen des Vauban-Aquädukts bieten. Dieses kolossale Bauwerk, das einst Versailles mit Wasser versorgte, verleiht dem Ort eine romantische und einzigartige Atmosphäre, die in Frankreich ihresgleichen sucht. Auch Filmfans kommen auf ihre Kosten: Diese imposante Kulisse diente bereits als Drehort für zahlreiche Filme. Wer nostalgisch veranlagt ist, erinnert sich vielleicht noch an Jean-Paul Belmondo, der seine berühmten Stunts für den Film *Le Professionnel* am Fuße dieser majestätischen Bögen absolvierte. Zwischen seinen luxuriös ausgestatteten Apartments, Blumenbeeten und seinem königlichen Erbe ist Maintenon ein absolutes Muss für jeden, der die französische Lebensart entdecken möchte – und das nur eine Stunde von Paris entfernt.
10. CHATEAU DE VAUX-LE-VICOMTE
Das Château de Vaux-le-Vicomte, gelegen in der französischen Gemeinde Maincy, 50 km südöstlich von Paris, in der Nähe von Melun, ist ein Schloss aus dem 17. Jahrhundert, das für Nicolas Fouquet, Finanzminister unter Ludwig XIV., erbaut wurde. Es gehört heute einem jüngeren Zweig des Marquis de Vogà.
