01. CHATEAU DU HAUT-KOENIGSBOURG
Schloss Haut-Kœnigsbourg ist eine elsässische Festung aus dem 12. Jahrhundert, die im 15. Jahrhundert umfassend umgebaut und vor dem Ersten Weltkrieg unter Wilhelm II. restauriert wurde. Das Schloss liegt in der französischen Gemeinde Orschwiller im Département Bas-Rhin in der Region Grand Est, innerhalb der historischen und kulturellen Region Elsass. Der heutige Name des Schlosses, Haut-Kœnigsbourg, ist eine Abwandlung des deutschen Namens Hochkönigsburg. Tauchen Sie ein in die Welt des Mittelalters. Vom unteren Burghof mit seinem Gasthaus, der Schmiede und der Mühle bis hin zu den Wendeltreppen, die zu den möblierten Gemächern des Burgherrn führen, entdecken Sie Architektur, Einrichtung und eine Atmosphäre voller Geschichte.
02. CHATEAU FORT DE SEDAN
Eine uneinnehmbare Festung
Das Château Fort de Sedan erstreckt sich über sieben Ebenen und eine Fläche von 35.000 m² und ist ein Meisterwerk der Militärarchitektur. Ab 1424 von Évrard de La Marck erbaut, wurde es über die Jahrhunderte hinweg stetig erweitert, um den Fortschritten in der Artillerie gerecht zu werden. Seine Mauern, die stellenweise über 25 Meter dick sind, zeugen von seinem Verteidigungszweck: dem Schutz des Fürstentums Sedan vor den Ambitionen benachbarter Großmächte. Anders als viele Schlösser, die während der Renaissance zu Lustsitzen umgebaut wurden, hat Sedan sein massives und kriegerisches Erscheinungsbild bewahrt und flößt noch heute jedem, der seinen Burggraben überquert, Ehrfurcht ein.
Die Erkundung der Anlage entführt die Besucher in die private Welt der Fürsten von Sedan. Beim Spaziergang entlang der Kurtinen und Bastionen entdeckt man ein ausgeklügeltes Verteidigungssystem sowie Spuren eines kultivierten Hoflebens in den fürstlichen Gemächern. Das Schloss hat die Jahrhunderte überdauert, vom Hundertjährigen Krieg bis zur Kapitulation Napoleons III. im Jahr 1870, ohne jemals gewaltsam eingenommen worden zu sein. Heute bieten seine weitläufigen Terrassen einen atemberaubenden Blick auf die Maas und die Stadt und machen diesen steinernen Wächter zum pulsierenden Herzen der Ardennenkultur.
03. CHATEAU DE LUNEVILLE
Schloss Lunéville, seit dem 13. Jahrhundert im Besitz der Herzöge von Lothringen, wurde zwischen 1703 und 1720 nach Plänen von Pierre Bourdict, Nicolas Dorbay und Germain Boffrand für Herzog Leopold I. erbaut. Es bietet einen faszinierenden Einblick in das 18. Jahrhundert. Nach dem verheerenden Brand im Winter 2003 war das Schloss bis 2010 das größte Restaurierungsprojekt Europas. Heute können Besucher eine musikalische Reise erleben, die die Geschichte des Schlosses und seiner prägenden Persönlichkeiten in den seit dem Brand restaurierten Bereichen nachzeichnet.
04. CHATEAU DE HAROUE
Das Château de Haroué, auch bekannt als das „Versailles von Lothringen“, ist ein Meisterwerk französischer Architektur des 18. Jahrhunderts. Seine Gestaltung ist eine Hommage an den Kalender: Es verfügt über vier Türme für die Jahreszeiten, zwölf Türme für die Monate, 52 Schornsteine für die Wochen und 365 Fenster für die Tage. Erbaut vom Architekten Germain Boffrand für den Prinzen von Beauvau-Craon, ist es insofern einzigartig, als es auf den Fundamenten einer älteren mittelalterlichen Burg errichtet wurde, deren Burggraben und Ecktürme erhalten geblieben sind. Das Schloss wird noch immer von der Familie Beauvau-Craon bewohnt, was für eine authentische und elegante Atmosphäre sorgt. Die Innenausstattung ist außergewöhnlich prachtvoll und umfasst Holzarbeiten von Jean Lamour (dem Kunstschmied der Place Stanislas in Nancy) sowie Wandteppiche aus der Manufaktur Meurthe. Die von renommierten Landschaftsarchitekten gestalteten Gärten bieten herrliche Ausblicke im französischen Stil, die die vollkommene Harmonie des Gebäudes unterstreichen.
05. CHATEAU DE LA MOTTE TILLY
Das Schloss La Motte-Tilly (Château de La Motte-Tilly) ist ein strahlendes Beispiel für die französische Lebenskunst des 18. Jahrhunderts. Im Jahr 1754 für den Abbé Terray, den Finanzminister Ludwigs XV., erbaut, besticht dieses Architekturjuwel durch seine ausgewogenen Proportionen und seine schlichte Eleganz. Es wurde als luxuriöser Landsitz konzipiert und strahlt bis heute die Ruhe und den Charme des Zeitalters der Aufklärung aus. Die harmonische Verbindung von Backstein und hellem Stein macht es zu einem der schönsten Ensembles der Champagne.
Die Innenräume des Schlosses sind wahre Schatztruhen der dekorativen Künste. Dank der Schenkung der Marquise de Maillé sind die Gemächer mit erlesenen Möbeln bedeutender Pariser Kunsttischler ausgestattet, die eine authentische Atmosphäre schaffen. Der 60 Hektar große Schlosspark ist weltberühmt für seinen riesigen Wasserspiegel (Miroir d’eau) und seine perfekt gepflegten französischen Gärten, die sanft zur Seine hin abfallen. Ein Besuch in La Motte-Tilly ist ein Muss für Liebhaber von Geschichte, Filmkulissen und Gartenkunst.



