Palais Ideal de Ferdinand Cheval
Besuchen Sie den Palais Idéal des Briefträgers Cheval in Frankreich. Ein weltweit einzigartiges Meisterwerk naiver Architektur, Stein für Stein in 33 Jahren von Hand erschaffen.
Palais Ideal de Ferdinand Cheval
Besuchen Sie den Palais Idéal des Briefträgers Cheval in Frankreich. Ein weltweit einzigartiges Meisterwerk naiver Architektur, Stein für Stein in 33 Jahren von Hand erschaffen.
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Über Palais Ideal de Ferdinand Cheval
Zu Favoriten hinzufügenApril 1879. Ferdinand Cheval, ein 43-jähriger Landbriefträger, stieß bei einer seiner Touren auf einen so seltsamen Stein, dass dieser einen Traum in ihm weckte. Als wahrer Autodidakt widmete er 33 Jahre seines Lebens dem Bau eines Traumpalastes in seinem Gemüsegarten, inspiriert von der Natur, Postkarten und den ersten illustrierten Zeitschriften, die er austrug. Täglich legte er auf seinen Touren rund 30 Kilometer durch die ländliche Gegend zurück und sammelte dabei Steine, unterstützt von seiner treuen Schubkarre. Allein und unverstanden, ritzte er auf sein Denkmal: „Das Werk eines Mannes“. Sein Traumpalast wurde 1912 fertiggestellt. Der ideale Palast des Briefträgers Cheval: Im Herzen eines üppigen Gartens stellte er sich einen unbewohnbaren Palast vor, bevölkert von einer unglaublichen Menagerie – Oktopus, Reh, Kaiman, Elefant, Pelikan, Bär, Vögel… Aber auch Riesen, Feen, mythologische Gestalten, Wasserfälle und Architekturstile von allen Kontinenten. Ein architektonisches Meisterwerk, so unklassifizierbar wie universell. Der weltweit einzigartige Palacio de Ideal inspiriert Künstler seit über einem Jahrhundert. Unabhängig von jeglicher Kunstrichtung und ohne architektonische Regeln erbaut, wurde er von den Surrealisten bewundert und als Werk der Outsider Art anerkannt. 1969 wurde er von André Malraux, dem damaligen Kulturminister, als historisches Denkmal in der Kategorie Naive Kunst eingestuft.
Tipp für einen noch außergewöhnlicheren Besuch.
Für einen wirklich aufschlussreichen Besuch in Ferdinand Chevals Idealpalast gilt es nicht nur, ihn als Ganzes zu betrachten, sondern ihn eingehend und mit allen Sinnen zu erkunden. Entdecken Sie die ungewöhnlichen Materialien, die Cheval auf seinen Rundgängen sammelte: Muscheln, Korallen, aber vor allem seine berühmten „bizarr geformten Steine“ (Sandstein mit bizarren Formen). Das Geheimnis liegt darin, nach den Texten und Mottos Ausschau zu halten, die der Postbote direkt in den Stein eingraviert hat, wie zum Beispiel: „Wo Träume Wirklichkeit werden.“



