Chateau de Keriolet
Chateau de Keriolet
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Über Chateau de Keriolet
Zu Favoriten hinzufügenHier ist eine fesselnde Beschreibung des Château de Keriolet, verfasst für einen Reiseführer, die seine ungewöhnliche Architektur und seine Verbindung zur Filmwelt hervorhebt. Das Château de Keriolet: Neugotische Pracht des Finistère Das Château de Keriolet, das die ummauerte Stadt Concarneau überragt, ist ein seltenes Juwel bretonischer Architektur. Dieses Monument ist das Ergebnis einer leidenschaftlichen Liebesbeziehung und grenzenlosen Ehrgeizes: der russischen Zarin Zénaïde Ioussoupov für ihren Ehemann, den Grafen von Chauveau. Das Ende des 19. Jahrhunderts wiederaufgebaute Schloss ist ein Manifest des neugotischen Stils, überbordend mit Skulpturen, Wasserspeiern und bretonischen Symbolen (Hermelinen, Dudelsäcken), die mit kaiserlichen Wappen verwoben sind. Jeder Raum ist eine Reise: vom monumentalen Wachraum bis zur mit Desvres-Fayence gefliesten Küche – die Ästhetik ist ebenso kunstvoll wie faszinierend. Doch jenseits ihrer beeindruckenden Schönheit verströmt Keriolet eine dramatische Aura, die auch Filmemacher nicht entgangen ist. Dieser fantastische Ort diente unter anderem als Drehort für den Film „L’Animal“, in dem wir einmal mehr die Kühnheit von Jean-Paul Belmondo erleben. Der Kontrast zwischen dem grauen Granitstein und den üppigen Formen macht Keriolet zu einem Ort von unwiderstehlicher Fotogenität. Ein Besuch in Keriolet bedeutet, in eine romantische und exzentrische Welt einzutauchen – ein wahres Zeugnis der Pracht der Belle Époque in der Bretagne.
Tipp für einen noch außergewöhnlicheren Besuch.
Hier ist eine fesselnde Beschreibung von Schloss Keriolet, verfasst für einen Reiseführer, die seine ungewöhnliche Architektur und seine Verbindung zur Filmwelt hervorhebt. Schloss Keriolet: Neugotische Pracht des Finistère Hoch über der ummauerten Stadt Concarneau gelegen, ist Schloss Keriolet ein seltenes Juwel bretonischer Architektur. Dieses Monument ist das Ergebnis einer leidenschaftlichen Liebesbeziehung und grenzenlosen Ehrgeizes: der russischen Zarin Zénaïde Ioussoupov für ihren Ehemann, den Grafen von Chauveau. Ende des 19. Jahrhunderts wiederaufgebaut, ist das Schloss ein Manifest des neugotischen Stils, reich verziert mit Skulpturen, Wasserspeiern und bretonischen Symbolen (Hermelinen, Dudelsäcken), die sich mit kaiserlichen Wappen verweben. Für einen wirklich aufschlussreichen Besuch des Château de Keriolet sollten Sie für einen Moment das klassische Bild bretonischer Herrenhäuser vergessen: Hier erwartet Sie eine Welt voller ungewöhnlicher Details und Exzentrik. Der Clou ist, die Fassade zu betrachten und die rätselhaften Symbole (Hermeline, Sterne und sogar Bärenpfoten) zu entdecken, die die turbulente Liebesgeschichte zwischen der russischen Prinzessin Zénaïde Ioussoupov und ihrem jungen bürgerlichen Ehemann erzählen. Versäumen Sie nicht die Waffenkammer und den Speisesaal: Die Liebe zum Detail im neugotischen Stil wird hier auf die Spitze getrieben, mit monumentalen Kaminen und Buntglasfenstern, die mit dem Licht des Finistère spielen. Wenn Sie die Gelegenheit haben, die Küchen zu besichtigen, bewundern Sie die Beauvais-Steingutfliesen, die für ihre Zeit unglaublich modern waren. Spazieren Sie schließlich um das Haus herum und entdecken Sie die in der Architektur verborgenen russischen Einflüsse – eine einzigartige Mischung, die Sie nirgendwo sonst in der Bretagne finden werden.
5 Wichtige Termine
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1862
Eine romantische Begegnung: Die russische Prinzessin Zénaïde Narischkine-Ioussoupov, eine verwitwete und äußerst wohlhabende Frau, lernt in Paris Charles Chauveau kennen, einen jungen Offizier, der zwanzig Jahre jünger ist als sie. Um ihn zu heiraten und ihm einen Titel zu verleihen, kauft sie ihm die Titel Graf von Chauveau und Marquis von Serre ab.
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1889
Der Tod des Grafen und der Skandal: Graf Chauveau stirbt unerwartet. Zur Überraschung der Prinzessin hat er das Schloss seiner Mätresse vermacht! Zénaïde muss das Anwesen teuer zurückkaufen, um es wieder in ihren Besitz zu bringen.
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1893
Das Vermächtnis an die Stadt Concarneau: Die Prinzessin starb und vermachte das Anwesen dem Département Finistère mit dem Wunsch, dass es zu einem Museum werden solle.
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1956
Die Rückkehr der Jussupows: Der berühmte Fürst Felix Jussupow (bekannt für die Ermordung Rasputins), Urenkel von Zénaïde, gewinnt einen Prozess gegen die Verwaltung und erhält das Schloss zurück. Er verkauft umgehend die Sammlungen, und das Anwesen wird aufgeteilt.
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1988
Nachdem das Schloss jahrzehntelang vernachlässigt und geplündert worden war, wurde es von einem passionierten Mann, Christophe Lévèque, gekauft, der eine kolossale Restaurierung in Angriff nahm, um es in seinem ursprünglichen Glanz wiederherzustellen.
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