Chateau Royal d'Amboise
Chateau Royal d'Amboise

Chateau Royal d'Amboise


Entdecken Sie das Königsschloss Amboise im Loire-Tal. Besuchen Sie das Grab von Leonardo da Vinci und genießen Sie den herrlichen Panoramablick über die Loire von den Gärten aus.

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Über Chateau Royal d'Amboise

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Der Renaissance-Balkon Hoch oben auf einem Felsvorsprung bietet das Château d’Amboise eines der schönsten Panoramen des Loiretals. Als ehemalige Residenz der französischen Könige markiert dieses Monument einen Wendepunkt der Geschichte: Hier fasste der italienische Einfluss am Hofe fest Fuß und verwandelte die mittelalterliche Festung in einen Renaissance-Palast von außergewöhnlicher Eleganz. Ein Besuch ist eine Reise ins Herz der königlichen Macht, von den reich ausgestatteten Gemächern bis hin zu den imposanten Kavaliertürmen (dem Tour des Minimes und dem Tour Heurtault), deren sanft abfallende Rampen einst Pferden und Kutschen den direkten Zugang zu den Terrassen ermöglichten. Doch der Ort ist auch untrennbar mit einer weltbekannten Persönlichkeit verbunden: Leonardo da Vinci. Auf Einladung von Franz I. verbrachte das toskanische Genie die letzten Jahre seines Lebens in Amboise und ruht nun in der Saint-Hubert-Kapelle, einem Juwel der Flamboyantgotik, das über dem Abgrund zu schweben scheint. Zwischen seinen mediterranen Gärten, seinen geschichtsträchtigen Wehrmauern und dem weiten Blick auf den königlichen Fluss verkörpert das Château d'Amboise auf perfekte Weise französische Eleganz und Lebensart.

Tipp für einen noch außergewöhnlicheren Besuch.

Für einen gelungenen Besuch des Königlichen Schlosses von Amboise empfiehlt es sich, nicht gleich zu den königlichen Gemächern zu eilen. Besuchen Sie zunächst die Saint-Hubert-Kapelle auf dem Wehrwall: Hier ist Leonardo da Vinci begraben. Um sie richtig zu würdigen, sollten Sie den Blick auf das filigrane Steinmetzwerk des Portals richten – so fein gearbeitet, dass man fast vergisst, dass es aus Kalkstein besteht. Versäumen Sie anschließend nicht den Abstieg über den Tour Cavalière des Minimes: Seine gewaltige Wendelrampe ermöglichte es einst Pferden und Kutschen, vom Stadtzentrum hinauf in die Gärten zu gelangen; eine ingenieurtechnische Meisterleistung, die heute ein wahrhaft magisches Klang- und Lichtspiel bietet. Den wahren Geheimtipp für die beste Aussicht bietet sich jedoch, wenn Sie sich in den angelegten Gärten am Ende des Felsvorsprungs niederlassen. Anstatt in der Nähe des Eingangs zu bleiben, gehen Sie zur Statue von Leonardo da Vinci: Von dort aus haben Sie den besten Blick auf die Loire, ein UNESCO-Weltkulturerbe, und verstehen, warum die französischen Könige diesen strategisch wichtigen Verteidigungsort wählten. Für das perfekte Foto verlassen Sie das Schloss und überqueren bei Sonnenuntergang die Brücke zur Île d'Or; die Spiegelung der Renaissancefassaden im Wasser ist einfach majestätisch. Halten Sie außerdem Ausschau nach den geheimen Tunneln: Das Schloss bietet gelegentlich Führungen durch die unterirdischen Gänge an, die einst die Festung mit Clos Lucé verbanden.

5 Wichtige Termine

  • castle
    1431

    Das Schloss wurde nach einer Verschwörung von König Karl VII. der Familie Amboise entzogen. Anschließend wurde es zu einer strategisch wichtigen königlichen Residenz.

  • square_foot
    1492

    Karl VIII. beauftragte italienische Künstler mit der Umgestaltung seines Schlosses und führte damit die ersten Einflüsse der Renaissance nach Frankreich ein.

  • palette
    1516

    Die Ankunft Leonardo da Vincis: Auf Einladung von Franz I. ließ sich das italienische Genie in Clos Lucé nieder, das durch einen unterirdischen Gang mit dem Schloss verbunden war. Er brachte die Mona Lisa mit und starb 1519 in Amboise.

    LEONARD DE VINCI
  • flag
    13/3/1560

    Die Amboise-Verschwörung: In der Frühphase der Religionskriege versuchten protestantische Verschwörer, den jungen König Franz II. zu entführen. Der Plan scheiterte und endete in einem Massaker: Hunderte von Leichen wurden an den Balustraden der Burg aufgehängt.

  • castle
    1873

    Restaurierung durch das Haus Orléans Nach den massiven Zerstörungen während der Revolution und des Kaiserreichs wurde das Schloss an die Familie Orléans zurückgegeben, die sich der Rettung dessen annahm, was von der königlichen Residenz übrig geblieben war.

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