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Hotel National des Invalides

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Über Hotel National des Invalides

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Das Hôtel National des Invalides, unverkennbar im Pariser Stadtbild dank seiner vergoldeten Kuppel, ist ein außergewöhnliches Monument. Besucher können die französische Geschichte anhand der Sammlungen des Armeemuseums und des Grabmals Napoleons I. erkunden. Im 17. Jahrhundert befehligte Ludwig XIV. die größte Armee Europas. Da er die Soldaten als wichtigste Garanten der französischen Größe betrachtete, beschloss der Sonnenkönig, einen Komplex für die Veteranen der königlichen Armee zu errichten. Die Cité des Invalides öffnete 1674 ihre Pforten für die Veteranen. Gleichzeitig Hospiz, Kaserne, Kloster, Krankenhaus und Fabrik – das Hôtel war eine regelrechte Stadt, regiert von einem System, das Militär und Religion gleichermaßen prägte. Mehr als 4.000 Bewohner lebten innerhalb seiner Mauern. Heute erfüllt das Hôtel weiterhin seinen ursprünglichen Zweck und beherbergt die Nationale Institution des Invalides, ein Kulturzentrum, in dem jeder Besucher die französische Geschichte hautnah erlebt. Schon beim Betreten des Hauptinnenhofs bewundern die Besucher eine Artilleriesammlung aus 200 Jahren Geschichte und gelangen anschließend zu den Eingängen der verschiedenen Museen, darunter das Armeemuseum, das eine der außergewöhnlichsten Sammlungen militärhistorischer Sammlungen Europas, wenn nicht gar der Welt, beherbergt. Ein Bürgerzentrum, in dem sich jeder wohlfühlt. Das Hôtel National des Invalides verkörpert zudem die symbolträchtigen Werte der Republik durch nationale, zivile und militärische Ehrungen, Militärparaden und Abschiedszeremonien.

Tipp für einen noch außergewöhnlicheren Besuch.

Für einen gelungenen Besuch des Hôtel des Invalides empfiehlt es sich, nicht über die Esplanade an der Seine, sondern vom Place Vauban im Süden einzutreten. So bietet sich ein majestätischer Anblick vor der vergoldeten Kuppel und man steht direkt vor dem Höhepunkt: dem Grabmal Napoleons I. Im Inneren sollte man nicht nur den roten Porphyrsarkophag von der Balustrade aus bewundern, sondern auch in die Krypta hinabsteigen, um die monumentale Größe des Ortes und die Basreliefs, die die wichtigsten Reformen des Kaisers darstellen, wirklich zu erfassen. Ein Geheimtipp für alle, die das Ungewöhnliche lieben, ist der Aufstieg in die oberen Stockwerke des Armeemuseums, wo sich die Sammlung von Reliefkarten befindet. Diese riesigen, mit chirurgischer Präzision gefertigten Modelle befestigter Städte sind Meisterwerke der Militärstrategie und der prädigitalen Modellierung, die vielen eiligen Besuchern entgehen. Überqueren Sie schließlich den Ehrenhof und nehmen Sie sich Zeit, die „Triumphbatterie“ (die aufgereihten Kanonen) zu betrachten. Suchen Sie nach dem Zugang zur Soldatenkirche: Hier hängen die während der napoleonischen Feldzüge vom Feind erbeuteten Fahnen und bieten eine feierliche Atmosphäre, die weitaus authentischer ist als moderne Galerien.

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Hotel National des Invalides


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