Musee Departemental de Sceaux
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Über Musee Departemental de Sceaux
Zu Favoriten hinzufügenDie Domaine de Sceaux ist einer der schönsten Parks der Pariser Region. Sie ist das Werk von André Le Nôtre und wurde von Colbert, dem berühmten Minister Ludwigs XIV., in Auftrag gegeben. Obwohl das ursprüngliche Schloss während der Französischen Revolution zerstört wurde, entstand das heutige Gebäude im Stil Ludwigs XIII. (aus Ziegel und Stein) im 19. Jahrhundert. Es beherbergt heute das Musée de l'Île-de-France, das die Geschichte des Anwesens und des lokalen Kunstlebens erzählt. Das Schloss liegt inmitten einer prächtigen Landschaft, doch es ist die Harmonie des Parks, die die Besucher wirklich in ihren Bann zieht. Das Anwesen ist berühmt für seine wasserbaulichen Meisterleistungen, insbesondere den Canal Grande und die Grande Cascade, die der Pracht von Versailles in nichts nachstehen. Der Park gliedert sich in mehrere Bereiche: die Parterres de broderie (bestickte Blumenbeete) am Fuße des Schlosses, die romantischen Wälder und den nördlichen Hain. Der Aurora-Pavillon, dessen Kuppel von Charles Le Brun bemalt wurde, ist eines der wenigen erhaltenen Überbleibsel aus dem 17. Jahrhundert und zeugt vom unglaublichen Luxus der Empfänge jener Zeit.
Tipp für einen noch außergewöhnlicheren Besuch.
Der Pavillon der Morgenröte, das Prunkstück des Anwesens Domaine de Sceaux, überblickte einst den von La Quintinie für Jean-Baptiste Colbert angelegten Küchengarten. Das kleine, kuppelgekrönte Gebäude im Nordosten des Parc de Sceaux beherbergt ein großes allegorisches Gemälde von Charles Le Brun aus dem Jahr 1672, das die Göttin Aurora bei der Morgendämmerung zeigt, wie sie die dunklen Mächte der Nacht vertreibt. Zwei Gemälde von Nicolas Delobel schmücken die Decken der beiden Räume, die die zentrale Rotunde flankieren: Sie stellen Vertumnus und Pomona sowie Flora und Zephyr dar und verweisen auf die fünfte Große Nacht von Sceaux, die der Hof der Herzogin von Maine dort feierte.



