Chateau de Montal
Chateau de Montal
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Über Chateau de Montal
Zu Favoriten hinzufügenDer unvollendete Traum einer Mutter Das Château de Montal, hoch über dem Bave-Tal gelegen, zählt zu den prachtvollsten Renaissance-Juwelen der Quercy-Region. Erbaut zwischen 1519 und 1534 von Jeanne de Balsac, besticht diese Residenz durch den außergewöhnlichen Reichtum ihrer Skulpturen. Die Fassade des Hauptinnenhofs gleicht einem steinernen Buch, verziert mit Hochreliefbüsten von Jeanne, ihren Vorfahren und ihrem im Krieg gefallenen Sohn. Der Ort ist von einer eleganten Melancholie durchdrungen, symbolisiert durch das Motto auf dem Giebel: „Keine Hoffnung mehr“, ein Zeugnis der Trauer der Erbauerin, die ihr Werk nie vollendet sah. Eine wundersame Wiederauferstehung Das Schicksal von Montal ist ebenso faszinierend wie seine Architektur. Ende des 19. Jahrhunderts wurde das Schloss seiner Schätze beraubt, und seine prächtigen Skulpturen wurden weltweit versteigert. Seine Erhaltung verdankt es Maurice Fenaille, einem wohlhabenden Mäzen, der das Schloss Anfang des 20. Jahrhunderts erwarb und jahrelang jedes einzelne Originalbüste und jeden Fries ausfindig machte, zurückkaufte und ersetzte – manchmal reiste er sogar bis in die Vereinigten Staaten. Heute können Besucher die prunkvoll restaurierten Innenräume, die Kassettendecken und eine monumentale Wendeltreppe bewundern, die zu den schönsten Frankreichs zählt.
Tipp für einen noch außergewöhnlicheren Besuch.
Betrachten Sie die Büsten: Nehmen Sie sich Zeit, die gemeißelten Gesichter an der Fassade des Hauptinnenhofs zu betrachten. Die Präzision der Gesichtszüge und der historischen Kostüme ist so beeindruckend, dass man fast den Eindruck hat, fotografische Porträts der Familie Balsac zu sehen. Schlendern Sie durch den formalen französischen Garten: Der Buchsbaumgarten, der das Schloss umgibt, ist ein geometrisches Meisterwerk. Er ist der perfekte Ort, um innezuhalten und die Silhouette der Schlosstürme vor der Kulisse der grünen Hügel des Quercy zu bewundern.



