Chateau de Montsegur
Chateau de Montsegur
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Über Chateau de Montsegur
Zu Favoriten hinzufügenDie Zitadelle des Schwindels Hoch oben auf einem Felssporn, dem sogenannten „Pog“, in 1.207 Metern Höhe, überblickt das Château de Montségur majestätisch das Département Ariège. Dieses denkmalgeschützte Schloss ist weltberühmt als letzte große Bastion des katharischen Widerstands gegen die Inquisition und die königlichen Truppen. Die heutigen Ruinen, die zwar aus der Zeit nach der tragischen Verbrennung auf dem Scheiterhaufen im Jahr 1244 stammen, bei der über 200 Gläubige umkamen, bieten mit ihrem massiven Bergfried und den Ringmauern, die mit der Felswand zu verschmelzen scheinen, einen eindrucksvollen Einblick in mittelalterliche Militärarchitektur. Neben seiner historischen Bedeutung ist ein Besuch von Montségur ein einzigartiges Erlebnis für alle Sinne. Nach dem Aufstieg über die steilen Pfade werden die Besucher mit einem 360-Grad-Panorama der Pyrenäengipfel, des Tabe-Massivs und der Ebene des Pays d’Olmes belohnt. Der Ort ist von einer mystischen Atmosphäre durchdrungen, die durch die Legenden um den vermeintlichen „Schatz“ der Katharer und das Phänomen der Sonnenwenden verstärkt wird, bei dem die Sonne durch die Schießscharten der Burg hindurchscheint und den Stein in einen Himmelskalender verwandelt.
Tipp für einen noch außergewöhnlicheren Besuch.
Machen Sie nicht den Fehler, sich nur auf den Aufstieg zur Burg zu beschränken! Ihre Eintrittskarte berechtigt Sie auch zum Besuch des Historischen und Archäologischen Museums im darunterliegenden Dorf Montségur. Wir empfehlen Ihnen dringend, mit dem Museum zu beginnen: Die Modelle und Ausstellungsstücke (Kanonenkugeln, Werkzeuge, Schmuck) veranschaulichen den Alltag der 600 Menschen, die einst dort oben lebten, und helfen Ihnen, die Struktur des heute verschwundenen befestigten Dorfes besser zu verstehen. Tragen Sie außerdem unbedingt festes Schuhwerk, da der Weg steinig und bei Nässe rutschig sein kann.
3 Wichtige Termine
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12/3/1244
Am Fuße der Festung Montségur gingen mehr als 200 Ketzer, die sich weigerten, dem katharischen Glauben abzuschwören, freiwillig auf den Scheiterhaufen. Ihr Martyrium markierte das Ende des Kreuzzugs gegen die Albigenser.
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1271
Die Eroberung der Festung durch königliche Truppen markierte das Ende des Widerstands der Katharer und die Eingliederung des Languedoc in die französische Königsherrschaft.
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1944
Der Ort wurde zu einem Symbol des spirituellen Widerstands. Hartnäckige Gerüchte verorten dort noch immer den verborgenen Schatz der Katharer.



