les Arenes de Nimes
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Über les Arenes de Nimes
Zu Favoriten hinzufügenEin Meisterwerk der Konstruktion: Die Arena von Nîmes veranschaulicht eindrucksvoll die hohe Kunstfertigkeit römischer Ingenieure beim Entwurf und Bau solch komplexer Bauwerke. Sie besticht durch ihre perfekte Symmetrie. Der ovale Bau misst 133 Meter in der Länge und 101 Meter in der Breite, die Arena selbst 68 mal 38 Meter. Die 21 Meter hohe Außenfassade besteht aus zwei Stockwerken mit 60 übereinanderliegenden Arkaden und einem Dachgeschoss, die durch ein Gesims getrennt sind. An der Spitze trugen vorspringende Steine mit Löchern Masten, an denen ein Velum – ein riesiges Tuch, das die Zuschauer vor Sonne und Wind schützte – befestigt war. Ursprünglich waren alle Arkaden im Erdgeschoss offen und dienten als Ein- und Ausgänge. Es sind zwar größere römische Amphitheater bekannt, doch die Arena von Nîmes ist das am besten erhaltene von allen. Eine komplexe Architektur: In römischer Zeit bot das Monument Platz für 24.000 Zuschauer, verteilt auf 34 Reihen gestufter Sitzreihen, die in vier unabhängige Abschnitte, sogenannte Maeniana, unterteilt waren. Jeder Abschnitt war durch eine Galerie und Hunderte von Treppen und Gängen, den Vomitorien, erschlossen. Diese ausgeklügelte Anordnung verhinderte jegliches Gedränge bei der Ankunft der Zuschauer. Die Konstruktion des Amphitheaters gewährleistete, dass jeder freie Sicht auf die Arena hatte. Mehrere unterirdische Galerien unter der Arena bildeten den Backstage-Bereich. Falltüren und ein Aufzugsystem ermöglichten es, Bühnenbilder, Tiere oder Gladiatoren während der Vorführungen ins Bild zu bringen. Die Basreliefs und Skulpturen: An einem der Joche sind beidseitig des Bogens zwei Stierfiguren mit angelegten Beinen zu sehen. Die besser erhaltenen Figuren auf der oberen Ebene trugen einen dreieckigen Giebel. Dieses Joch, das sich zur Stadtseite hin öffnete, bot direkten Zugang zu den ersten Sitzreihen entlang der kurzen Achse der Arena. Ein weiteres Flachrelief an einem der Pilaster gegenüber dem Justizpalast zeigt eine Wölfin, die zwei Kinder säugt: Romulus und Remus, die mythischen Gründer Roms. Anders als beim römischen Vorbild ist der Blick der Wölfin von Nîmes den Kindern zugewandt. ZWEI ENTDECKUNGSBEREICHE: „Gladiatorenviertel“ In diesem Bereich können Sie die Waffen und die Kleidung dieser tapferen Kämpfer entdecken. Beobachten Sie einen Gladiator in voller Montur, bereit zum Kampf. Anschließend erleben Sie eine virtuelle Kampfvorführung zwischen einem Retiarius und einem Secutor in einer nachgebildeten Arena, die dank optischer Theatertechnik realisiert wird. Drei Kurzfilme zeigen Ihnen das Training des Provokators sowie Gladiatorenkämpfe zwischen einem Retiarius und einem Secutor und einem Thraker und einem Murmillo.
Tipp für einen noch außergewöhnlicheren Besuch.
„Die Farben des Stierkampfs“ – Dieser Bereich lädt Sie ein, diese uralte Tradition besser zu verstehen und in die ästhetische Faszination des Stierkampfs einzutauchen. Bewundern Sie die prachtvollen Kostüme der Toreros und Matadore, wahre „Lichtanzüge“, sowie Porträts von fünf berühmten Stierkämpfern und die charakteristischen Kampfphasen. Filme geben Einblicke in die Atmosphäre eines Stierkampfs während der berühmten Feria von Nîmes und in die Welt der Stierrennen in der Camargue, der lokalen Stierherden und der Stierkämpfe zu Pferd.
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