Wichtige Termine

Geburt

1122-01-01

Tod

1204-04-01

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ALIENOR D AQUITAINE

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Hier finden Sie eine detaillierte Biografie von Eleonore von Aquitanien, die Ihre Leser fesseln und gleichzeitig die nötige Tiefe für eine optimale Suchmaschinenoptimierung dieser bedeutenden historischen Persönlichkeit bieten soll. Eleonore von Aquitanien: Die Eiserne Königin und die Königin der Eleganz Als eine der prägendsten Persönlichkeiten des 12. Jahrhunderts zählt Eleonore von Aquitanien zu den mächtigsten, einflussreichsten und umstrittensten Frauen in der Geschichte Frankreichs und Englands – eine wahre „Königin zweier Königreiche“, deren Vermächtnis noch heute die Mauern der Schlösser durchdringt, in denen sie lebte. Geboren um 1122 als Erbin des riesigen und immens reichen Herzogtums Aquitanien – eines Gebiets, das sich von der Loire bis zu den Pyrenäen erstreckte und den französischen Königshof an Reichtum übertraf –, wurde sie bereits in ihrer Jugend zum Objekt starker politischer Ambitionen. Nach dem Tod ihres Vaters heiratete sie Ludwig VII., den späteren König von Frankreich, brachte ihre Ländereien als Mitgift ein und veränderte damit schlagartig das Machtgleichgewicht in Europa. Die Verbindung zwischen der temperamentvollen und kultivierten Eleonore von Aquitanien und dem frommen, fast mönchischen Ludwig VII. erwies sich jedoch als persönliches Unglück. Eleonore, erzogen an einem Hof, an dem Troubadoure die höfische Liebe und den höfischen Witz feierten, langweilte sich am strengen Pariser Hof. Sie brach mit den Konventionen ihrer Zeit, indem sie ihren Mann auf den Zweiten Kreuzzug ins Heilige Land begleitete – ein für die damalige Zeit beispielloser Wagemut. Doch das Scheitern der Expedition und die Ehespannungen erreichten ihren Höhepunkt: 1152 wurde ihre Ehe, ein für das Königshaus ungewöhnliches Ereignis, aufgrund von Blutsverwandtschaft annulliert. Anstatt sich aus der Gesellschaft zurückzuziehen, gelang Eleonore ein diplomatischer Meisterstreich: Knapp acht Wochen nach ihrer Scheidung heiratete sie Heinrich Plantagenet, den späteren Heinrich II. von England, der elf Jahre jünger war als sie. Aus dieser zweiten Ehe ging das Plantagenet-Reich hervor, ein riesiges politisches Gebilde, das England, die Normandie, Anjou und ihre Heimat Aquitanien umfasste. Als Mutter von zehn Kindern, darunter der berühmte Richard Löwenherz und Johann Ohneland, gab sie sich nie mit der Rolle einer bloßen Gebärerin zufrieden. Eleonore war eine tatkräftige Frau, eine Strategin, die ihre Ländereien verwaltete und die internationale Politik beeinflusste. Ihr Verhältnis zu Heinrich II. verschlechterte sich jedoch schließlich. 1173 unterstützte sie die Revolte ihrer Söhne gegen ihren Vater, ein Verrat, den der englische König ihr nie verzeihen sollte: Er ließ sie fast sechzehn Jahre lang gefangen halten. Diese lange Gefangenschaft konnte ihren Entschluss jedoch nicht schwächen. Nach Heinrichs Tod 1189 wurde sie von ihrem Lieblingssohn Richard Löwenherz befreit und führte eine strenge Regentschaft, während er auf Kreuzzug ging. Sie war es, die trotz ihres hohen Alters quer durch Europa reiste, um nach seiner Gefangennahme sein Lösegeld auszuhandeln. Und sie war es erneut, die mit fast 80 Jahren die Pyrenäen überquerte, um ihre Enkelin Blanche von Kastilien zu holen und sie mit dem späteren Ludwig VIII. zu verheiraten – und damit das Schicksal europäischer Dynastien zu besiegeln. Eleonore von Aquitanien war nicht nur eine politische Herrscherin, sondern auch eine große Förderin der Künste. Sie förderte die Blüte der höfischen Literatur und verwandelte ihren Hof in Poitiers in ein beispielloses Kulturzentrum. Sie definierte die Rolle der Frau im Hochadel neu und meisterte den Spagat zwischen religiösen Verboten und feudalen Pflichten mit bemerkenswerter Intelligenz. Als sie 1204 in der Abtei Fontevraud starb, hinterließ sie eine von ihren Ehen und Bündnissen tiefgreifend veränderte Landkarte Europas. Ihr Grabbild in Fontevraud, das sie mit einem Buch in der Hand zeigt, symbolisiert für immer diese Herrscherin, die Wissen und Handeln der Unterwerfung vorzog. In Max Valbergs Welt liegt ihr Schatten unweigerlich über den Burgen und Geheimnissen des Südwestens, denn die Suche nach Schätzen in Aquitanien bedeutet unweigerlich die Begegnung mit dem außergewöhnlichen Schicksal dieser Königin, die acht Jahrzehnte lang der wahre Dreh- und Angelpunkt des Mittelalters war.

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Tod von Eleonore von Aquitanien in Fontevraud

ABBAYE NOTRE-DAME DE FONTEVRAUD

skull
1204


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