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Wichtige Termine

Geburt

1638-09-05

Tod

1715-09-01

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LOUIX XIV

"Le roi Soleil"

Dies ist die Biografie Ludwigs XIV., des „Sonnenkönigs“, dessen 72-jährige Herrschaft die längste und eine der bedeutendsten in der französischen Geschichte ist. Eine von Rebellion geprägte Kindheit Geboren 1638, bestieg Ludwig XIV. im Alter von fünf Jahren unter der Regentschaft seiner Mutter Anna von Österreich und Kardinal Mazarin den Thron. Seine Jugend war von der Fronde, einer Reihe gewaltsamer Aufstände des Adels und des Pariser Volkes, geprägt. Mehrmals zur Flucht aus Paris gezwungen, erlitt der junge König ein tiefes Trauma und ein anhaltendes Misstrauen gegenüber der Hauptstadt und ihren mächtigen Adligen. Diese Erfahrung bestärkte ihn in seinem Entschluss, die Macht zu zentralisieren und sicherzustellen, dass seine Autorität nie wieder in Frage gestellt würde. Die Verkörperung der absoluten Monarchie Nach Mazarins Tod 1661 beschloss Ludwig XIV. zur allgemeinen Überraschung, allein und ohne Premierminister zu regieren. Er errichtete eine absolute Monarchie von Gottes Gnaden und sah sich als Gottes Stellvertreter auf Erden. Mit der Sonne als seinem Emblem ordnete er den Staat nach seiner Person. Unterstützt von ergebenen Ministern wie Colbert für Wirtschaft und Marine, modernisierte er die Verwaltung, förderte das Manufakturwesen und setzte strenge religiöse Einheit durch, insbesondere durch die Aufhebung des Edikts von Nantes im Jahr 1685. Versailles: Das Theater der Pracht Um den Adel zu unterwerfen, ließ Ludwig XIV. das Jagdschloss seines Vaters in Versailles in einen monumentalen Palast, den größten Europas, verwandeln. 1682 etablierte er dort den Hof und formte die Adligen zu Höflingen, die an strenge Etikette gebunden waren. Versailles wurde zum kulturellen Zentrum der Welt: Der König förderte Künstler wie Molière, Racine, Lully und Le Nôtre. Durch diese ständige Zurschaustellung von Pracht machte er Frankreich zum Inbegriff des Klassizismus und europäischer Eleganz. Kriege, Ruhm und das Ende einer Herrschaft Ludwig XIV., der sich leidenschaftlich für militärischen Ruhm einsetzte, verbrachte einen Großteil seiner Regierungszeit im Krieg (Französisch-Niederländischer Krieg, Augsburger Krieg und Spanischer Erbfolgekrieg), um die Grenzen des Königreichs zu erweitern und Frankreich gegen die Habsburger zu sichern. Diese Eroberungen vergrößerten zwar das Land, zehrten aber letztlich die königliche Staatskasse auf. Seine Herrschaft endete in Not, geprägt von Hungersnöten und familiären Tragödien. Er starb 1715 und hinterließ seinem Urenkel Ludwig XV. einen mächtigen und zentralisierten, aber finanziell erschöpften Staat.



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