Eine Tour de France der Schlösser: Verborgene Schätze nach Regionen
Eine Reise durch Frankreich ist wie ein Eintauchen in ein Mosaik architektonischer Stile, in dem jede Region stolz ihre Identität verteidigt. Während das Loiretal als Wiege der Renaissance gilt, bergen andere Länder ebenso majestätische Schätze, vom rosafarbenen Sandstein des Elsass bis zu den schwindelerregenden Burgen des Südens. Für einen königlichen Zwischenstopp in der Île-de-France bietet sich das Château de Chantilly mit seinen beeindruckenden Kunstsammlungen an, während in Okzitanien das Château de Peyrepertuse auf seinem Felsvorsprung scheinbar der Schwerkraft trotzt. Im Osten dominiert das Château du Haut-Kœnigsbourg mit seiner imposanten Silhouette die elsässische Ebene, im Westen ergänzt durch das Château des Ducs de Bretagne in Nantes, ein wahrhaft befestigter Palast. Schließlich erinnert uns das Château de Grignan in der Drôme Provençale daran, dass die Eleganz der Marquise de Sévigné im Südosten einen ihrer schönsten Schauplätze fand.
Eine Tour de France der Schlösser: Unverzichtbare Juwelen nach Regionen arrow_forwardTraumgärten: Die schönsten Grünanlagen und außergewöhnlichsten Parks
Die Kunst des Schlosses endet nicht an seinen Mauern; sie erstreckt sich bis in die Gärten, wo die Natur, von menschlichem Einfallsreichtum gezähmt, selbst zum Kunstwerk wird. Von den endlosen Weiten von Le Nôtre bis zu den kunstvollen Buchsbaumparterres sind diese Parks ein Muss für jeden Botanik- und Ästhetikliebhaber. Das Château de Villandry gilt mit seinem einzigartigen Ziergarten als unübertroffen, dicht gefolgt vom Château de Vaux-le-Vicomte, dessen Gärten als architektonisches Vorbild für Versailles dienten. In der Dordogne erhebt das Château d'Eyrignac die Kunst des Formschnitts mit seinen Pflanzenskulpturen zu einem wahren Meisterwerk, während das Château de Courances ein atemberaubend ruhiges Wasserspektakel bietet. Für ein romantisches Flair schützt das Château d'Ainay-le-Vieil hinter seinen Mauern einige der berühmtesten alten Rosengärten Frankreichs.
Traumgärten: Die schönsten Grünanlagen und außergewöhnlichsten Parks arrow_forwardDie Steingiganten: Ranking der größten Anwesen in Frankreich
Prunk und Verschwendung waren schon immer die Mittel der Könige und Mächtigen, um über die Jahrhunderte ihre Autorität zu demonstrieren. Beim Besuch dieser steinernen Kolosse ist man überwältigt von ihren schier unglaublichen Dimensionen: Hunderte von Zimmern, kilometerlange Wehrmauern und riesige Waldgebiete von der Größe einer Hauptstadt. Das Schloss Chambord verkörpert diesen Größenwahn mit seiner Wendeltreppe und 426 Zimmern und steht dem Schloss Versailles, einem weltweiten Symbol des Einflusses Ludwigs XIV., in nichts nach. Das Schloss Fontainebleau mit seinen 1.500 Zimmern, die über acht Jahrhunderte von Herrschern bewohnt wurden, vervollständigt dieses imperiale Trio. Weiter östlich thront das Schloss Valençay mit einem immensen Anwesen von königlichen Ausmaßen, während das Schloss Compiègne als eine der drei größten königlichen und kaiserlichen Residenzen hervorsticht – ein Zeugnis des Glanzes Napoleons III.
Die Steingiganten: Ranking der größten Anwesen in Frankreich arrow_forwardUneinnehmbare Festungen: Die schönsten mittelalterlichen Burgen
Das Mittelalter hinterließ uns steinerne Wächter, die selbst heftigsten Belagerungen trotzten – wahre Zeugen der französischen Militärgeschichte. Diese Festungen mit ihren Zugbrücken, Wehrgängen und massiven Bergfrieden faszinieren noch heute durch ihre ungeheure Kraft und ihren defensiven Einfallsreichtum. Die Cité de Carcassonne gilt als das spektakulärste Beispiel einer befestigten Stadt in Europa, während das Château de Castelnaud in der Dordogne uns mitten ins Herz des Hundertjährigen Krieges versetzt. Abgeschiedener, aber nicht weniger beeindruckend, repräsentiert das Château de Bonaguil den Höhepunkt der Militärarchitektur vor dem Zeitalter der Artillerie. Im Norden bietet das Château de Pierrefonds eine idealisierte Vision des Mittelalters, neu interpretiert von Viollet-le-Duc, während die Ruinen von Château-Gaillard in der Normandie an die Wildheit Richard Löwenherz in seiner Konfrontation mit dem französischen König erinnern.
Uneinnehmbare Festungen: Die schönsten mittelalterlichen Burgen arrow_forwardUngewöhnliche Schlösser: Zeugnisse von Originalität und atypischer Architektur
Jenseits der klassischen Stile ließen einige Baumeister ihrer Fantasie freien Lauf und schufen einzigartige Bauwerke, die Konventionen und Epochen trotzten. Diese ungewöhnlichen Schlösser faszinieren durch ihre Kühnheit, ob aus Fels gehauen oder einem einsamen Traum entsprungen. Der Palais Idéal von Ferdinand Cheval ist zweifellos das berühmteste dieser architektonischen Meisterwerke, Stein für Stein von einem einzigen Mann erbaut. In einem anderen Stil überrascht das Château de Brézé mit seiner gewaltigen Höhlenfestung, der größten Europas. Im Baskenland befindet sich das Château d'Abbadia, eine neugotische Residenz mit orientalischen und wissenschaftlichen Einflüssen, während das Château de la Rochepot in Burgund mit seinen bunten glasierten Ziegeldächern begeistert. Schließlich wirkt das Château d'Ussé mit seinen zahlreichen Türmen und Zinnen wie direkt einem Märchen entsprungen und inspirierte sogar die Geschichte von Dornröschen.
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